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Unser Fluss, unsere Heimat

Für eine natürliche Thur.

Aktuell: Wir prüfen das Hochwasserschutzkonzept des Kantons Thurgau im Detail.

Natürlich, vielfältig, sicher.

Wir brauchen ein Hochwasserschutzkonzept, das Biodiversität, Naherholung und Sicherheit verbindet.

Mit der Verbauung der Thur vor über 100 Jahren wurde der Fluss begradigt und in ein enges Bett gezwängt. Wertvolle Naturräume gingen dadurch verloren und die Überschwemmungsgefahr stieg wegen des fehlenden Gewässerraumes.

Für unsere Lebensader

Mehr Auenwälder fördern die Biodiversität.

Bild einer Wasseramsel
Bild einer Regenbogenforelle

Für unsere Sicherheit

Mehr Raum für die Thur bringt mehr Schutz vor Hochwasser

Bild mit Wald für unsere Sicherheit

Für unser Naherholungsgebiet

Natürliche Ufer schaffen mehr Platz zum Baden und Verweilen.

Bild mit Liege und Schirm für unser Erholungsgebiet

Die Thur erleben

Flussabwärts durch den Kanton Thurgau.

Ein Schutzkonzept für die Zukunft.

Wir nehmen das Hochwasserschutzkonzept des Kantons unter die Lupe.

Im August 2020 stellte der Kanton Thurgau das neue Hochwasserschutzkonzept für die Thur vor. Aktuell prüfen wir das Konzept des Kantons im Detail.

So natürlich könnte die Thur fliessen!

Facts

Artenvielfalt

Fische und Krebse gefährdet oder ausgestorben

75% der Schweizer Fische und Krebse sind aktuell gefährdet oder bereits ausgestorben. Von den 73 genannten Fischen und Krebsen sind 9 bereits ausgestorben, 14 vom Aussterben bedroht, 10 stark gefährdet, 12 gefährdet und 9 potenziell gefährdet. Nur ein Viertel - 14 Arten - der einheimischen Fisch- und Krebsarten sind nicht gefährdet.

Lebensraum

Auenwälder sind die Regenwälder Europas

Über 90% der ehemaligen Schweizer Flussauen sind seit Mitte des 19. Jahrhunderts verschwunden. Das ist dramatisch, denn rund 40 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Schweiz leben in Auen. Darunter sind viele geschützte Arten wie der Eisvogel, Flussregenpfeifer oder Pirol, Laubfrösche, Schillerfalter und andere Schmetterlinge, grössere Tiere wie der Biber oder bei den Pflanzen der seltene kleine Rohrkolben. Auenwälder sind deshalb die Regenwälder Europas.

Sohlbreite

Um 127 Meter schmaler

Die natürliche Flussbreite zwischen Frauenfeld und der Kantonsgrenze zu Zürich betrug 172 Meter. Heute ist die Thur auf diesem Abschnitt durchschnittlich 45-60m breit. Der Fluss wurde also um bis zu 127 Meter schmaler, das ist mehr als die Länge eines Fussballfeldes.

Schadenpotential

Teure Schäden

570 Millionen Franken beträgt das Schadenpotential im Thurtal bei extremen Naturereignissen wie einer Überschwemmung.

Über uns

Die IG Lebendige Thur setzt sich für eine natürliche Thur ein.

Die Interessengemeinschaft «Lebendige Thur» koordiniert und vertritt die Interessen folgender Umweltschutzorganisationen, welche im Einzugsgebiet der Thur aktiv sind: Pro Natura TG/SG, WWF SG/AI/AR/TG, Aqua Viva, Birdlife TG/SG, Fischereiverband TG/SG. Sie wurde 2018 vor dem Hintergrund der geänderten Gewässerschutzgesetzgebung auf eidgenössischer Ebene gegründet, unter anderem mit Blick auf das anstehende, neue Thur-Richtprojekt des Kantons Thurgau.